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Pat Barker
England, kurz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges: Obwohl
sich die Erfolgsmeldungen gegen die "Krauts" häufen, macht sich im
Vereinten Königreich Nervosität breit. Alle, die irgendwie von der Norm
abweichen und das herrschende Establishment in Frage stellen, werden verfolgt.
Ein Häftling hat im Gefängnis ein übergroßes Auge an eine Tür gemalt, ein
Symbol für die allgegenwärtige Überwachung. Und dieses Auge scheint in die
Köpfe der Hauptakteure dieses düsteren Romans zu dringen: Sie wissen, daß sie
etwas zu verbergen haben, daß sie unter Beobachtung stehen, doch sie reiten
sich immer tiefer in den Schlamassel rein...
Das Thema Homosexualität ist nur eines von mehreren, aber
es paßt eben nicht in diese militärisch-bürgerliche Gesellschaft jener Tage.
Dieses Buch ist beklemmend, doch es ist auch ein ganz besonders guter
historischer und psychologischer Roman!
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