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Friedo Lampe
Man mag es kaum glauben, wenn man dieses Buch liest, daß
es bereits 1933 erschienen ist, so modern ist sein Stil! Kein Roman im
klassischen Sinne, sondern eher eine Aneinanderreihung einzelner Bilder und
Episoden, die jedoch wiederum ein Ganzes ergeben. Und dabei immer wieder sehr
schwul - natürlich wurde es damals umgehend verboten! Nach dem Krieg erschien
es zwar wieder, aber nur in sehr zensierter Version, denn es galt immer noch als
viel zu "eindeutig". Erst heute kann man wieder Lampes Buch so lesen,
wie er ihn geschrieben hat.
Sehr gute Literatur, der Inhalt ist eigentlich gar nicht so
wichtig, die Art und Weise, wie er dem Leser nahegebracht wird, fasziniert schon
genug!
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