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Valerio Massimo Manfredi
Bereits vor seiner Geburt wurde den Sehern durch ein Orakel die Ankunft einer
Persönlichkeit prophezeit, die mehr bewirken und erfahren sollte als ein gewöhnlicher Sterblicher: Alexander der Große, zu Lebzeiten der König von Asien,
der mächtigste Herrscher der Welt. "Alexander - Der makedonische
Prinz" erzählt den ersten Teil der Lebensgeschichte von einem der größten Abenteurer der
Geschichte. Schon im Kindesalter bewundert er glühend die Siege seines Vaters Philipp, dem König von Makedonien, dessen ehrgeiziges Streben um einen
hellenischen Bund und seinen großen Traum von einer Eroberung Asiens. Die Kampfeslust, das aufbrausende Temperament und das Streben nach Macht fließen in
den Adern des Vaters wie auch in denen des Sohnes. Und schon früh weiß Philipp, dass in seinem Sohn ein würdiger Thronfolger steckt. Bevor Alexander
aber in die Schlacht ziehen darf, wird er zur Ausbildung einem ganz besonderen Lehrer anvertraut: dem griechischen Philosophen Aristoteles. Doch Alexanders
unbeschwerte Jahre haben ein Ende, als sein Vater ermordet wird, und Alexander beginnt, um seinen großen Traum zu kämpfen: Asien.
Manfredi wollte mit seinem Buch keine geschichtswissenschaftliche Abhandlung verfassen. Vielmehr ist
dieses Buch ein spannender Abenteuerroman, in dem viel Mystik, Liebe und ein kleiner Krimi eingepackt sind.
Nichtsdestotrotz lernt der Leser viel über die längst vergangene Zeit. Wie der junge Alexander darf auch der Leser den
berühmten Diogenes treffen und an den Weisheiten des Aristoteles teilhaben. Er kann den Gedanken zum politischen Menschen lauschen, die
naturwissenschaftlichen Errungenschaften der Zeit sowie Aristoteles staatsphilosophische Untersuchungen
kennen lernen. Unterhaltsamer wird Wissen selten erzählt.
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