|
Raimund Geene
Als Anfang der 80er Jahre eine neue, unheimliche Krankheit in den Vereinigten
Staaten auftauchte, die unter Schwulen, Drogenabhängigen und Prostituierten
ihre Opfer suchte, hielt sich die Aufregung noch in Grenzen. Spätestens aber,
seitdem diese Bedrohung auch für die "ganz normalen" Menschen real
wurde, brach fast eine Panik aus. Eine "Allianz der Aufklärung" wurde
seitens der Politik, der Mediziner und der Pharmakonzerne gegründet. Geene geht
nun den Ergebnissen dieser Allianz nach. Wurden ihre Ziele erreicht? War das
wirklich alles, was man tun konnte? Taugt diese neue Form der Gesundheits- und
Aufklärungspolitik als Modell für andere Bedrohungen?
Keineswegs unkritisch geht er dabei mit der Politik und der Medizin ins
Gericht, wohl zurecht...
|
|